KOSTENLOSE RAUCHERBERATUNG  

 

Als offizielle Raucherberatungsstelle des Landes Tirol für den Bezirk Lienz wird seit 1990 Psychologische Raucherberatung in Form von Einzelgesprächen angeboten. Bei Bedarf und Interesse wird die ambulante Raucherentwöhnung auch in auch Kleingruppen durchgeführt.

Die Wege, die in der Rauchertherapie zum Ziel führen, sind vielfältig: Es gibt nicht die ideale Methode schlechthin, um von der Zigarette wegzukommen.

Psychologische Behandlung umfasst eine Vielfalt von psychologischen Interventionsformen und kann damit den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, die sich durch die Komplexität der Störungen und die Individualität der KlientInnen ergeben.  

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will bis zum Jahr 2040 den Anteil der Raucher an der Weltbevölkerung bei nur noch fünf Prozent sehen. Hier hätte auch Österreich noch deutlichen Handlungsbedarf. 38 Prozent der Menschen bezeichneten sich in einer repräsentativen Umfrage der Österreichischen Krebshilfe vom März 2012 als Raucher, 33 Prozent greifen regelmäßig zur Zigarette.

Mehr Information erhalten Sie auch hier : Rauchfrei  0800 810 013    

 

Bei Anruf rauchfrei
Bei Anruf rauchfrei.pdf (102.99KB)
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Nichtrauchertraining gilt gesundheitspolitisch als besonders wichtig zur Prävention von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Veröffentlichungen in den Medien weisen immer wieder darauf hin, wie sehr Tabakrauch und seine Bestandteile Gewebe und Organe schädigen.

 

Das Nichtrauchertraining orientiert sich an verhaltenstherapeutischen Methoden. Begonnen wird mit anamnestischen und verhaltensanalytischen Bestandsaufnahmen individuellen Rauchverhaltens und mit der Klärung individueller Motivationen zur Raucherentwöhnung.

Für den Weg zum/r Nichtraucher/in werden bewährte methodische Ansätze kombiniert:

 

Techniken der Selbstkontrolle in Bezug auf das Rauchverhalten und  zur Belohnung abstinenten Verhaltens

Kognitive Methoden zur Förderung geeigneter Einstellungen

Einsatz schriftlicher Materialien mit Selbsthilfe- Anleitungen ( Raucherprotokoll )

Förderung gesunder Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten

Information über die Nutzung weiterer externer Hilfen  

 

RAUCHVERHALTEN IN ÖSTERREICH  

(Erstellt vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung
 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ) 

 

Das Einstiegsalter ( Regelmäßige Raucher/ Innen)

Ganz klar konzentriert sich das Einstiegsalter beim Zigarettenrauchen auf die Gruppe der 13- bis 19-Jährigen.

Bis zu einem Alter von zwölf Jahren :    9 %

in der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen: 40 %

bei den 16-bis 19-Jährigen :                37 %  

20 bis 30-Jährige:                                 6 %  

Das Durchschnitts-Einstiegsalter beträgt 16 Jahre.

 


Übersicht der wichtigsten Ergebnisse: 


  •  38% der österreichischen Bevölkerung rauchen (43% aller   Männer und 34% der Frauen).  


  •  Insgesamt 28% der ÖsterreicherInnen rauchen täglich (31% der   Männern und 26% der Frauen).  


  • 15% der ÖsterreicherInnen rauchen 20 Zigaretten oder mehr   (18% der Männer und 12% der Frauen).  


  •  Insgesamt 53% der Jugendlichen unter 19 Jahren rauchen (56%   der Burschen, 51% der Mädchen).  


  • 14% der Jugendlichen unter 19 Jahren rauchen 20 Zigaretten   oder mehr (16% der Burschen, 11% der Mädchen).  


  • Eine Angleichung der Geschlechterrollen (Frauen rauchen mehr   als zuvor, Männer rauchen weniger als zuvor) ist nur über einen längeren   Zeitraum ersichtlich. Den Daten der Repräsentativerhebung des Jahres 2008   zufolge rauchen Männer aber nach wie vor geringfügig häufiger als Frauen.  


  •  Eine eindeutige Kategorisierung in Konsumgruppen ist kaum   möglich, da die Grenze zwischen „Nichtrauchen“ und „sporadischem Konsum“, die   Grenze zwischen „täglichem Konsum“ und „fast täglichem Konsum“ usw.   verschwommen ist.  


  •  Der Akzelerationseffekt bewirkt, dass Jugendliche   durchschnittlich immer früher ihre erste Zigarette rauchen.  


  •  Die Gefahren des Probier- bzw. des regelmäßigen sowie des   starken Konsums werden häufiger „hoch“ eingeschätzt als noch vor 4 Jahren.  


  • 20% der Befragten haben in ihrem Leben bereits einmal   Wasserpfeife (Shisha) geraucht (Männern 24% und Frauen 17%). In jüngeren   Altersgruppen ist der Anteil der Personen mit Shisha Erfahrung deutlich höher   als in älteren Altersgruppen. Bei den 18-Jährigen haben fast 50% bereits   einmal Shisha geraucht. Ein Siebtel aller Personen mit Shisha-Erfahrung hat   noch nie ihrem Leben eine Zigarette geraucht.